Liebe Vereinsvorstände,

mit Bestürzung und totalem Unverständnis musste ich vom letzten Spieltag der LL Herren zur Kenntnis nehmen, dass einige Spieler die Sportordnungen und Durchführungsbestimmungen außer Kraft gesetzt haben.

Es wurde während der Spielserien geraucht, die Kleiderordnung missachtet, gegen den Ballrücklauf getreten, unflätigste Wortwahl laut durch die Halle gerufen usw. An einem anderen Spieltag soll nach glaubwürdiger Zeugenaussage Alkohol während des Spielbetriebs getrunken worden sein.

Ich kann heute noch nicht nachvollziehen, wie das sein kann.

Das Argument „ist ja kein Schiedsrichter da, also kann ich machen was ich will“ ist in meinen Augen grobe Unsportlichkeit und zeugt von mangelndem Verständnis gegenüber unserem Sport und den anderen fairen Sportlern der Liga.

Alle Spieler der Mannschaften der Landesliga spielen dort um in die Bundesliga aufzusteigen.

Man sollte eigentlich, nein man muss voraussetzen, dass sich alle dessen bewusst sind und sich als Sportbowler fair und regelkonform verhalten.

Ich bitte alle Vereinsvorstände mit ihren Landesligaspielern zu reden und ihnen klar machen, dass derartiges Verhalten unserem Sport in der Innen- und Außendarstellung schadet.

Wenn nicht einmal die oberste Spielklasse die Regeln beachtet, wie sollen die Trainer und Betreuer den nachrückenden Jugendlichen verständlich machen, dass Regeln dazu da sind, um mitei nander sportlich und fair umzugehen.

Fair Play

darf nicht nur in den Sportordnungen geschrieben stehen,
sondern muss für jeden Sportler eine innere Haltung sein
und so im sportlichen Wettstreit gelebt werden.

Nur so können wir unseren Sport erhalten und weiter fördern.

Friedrich Nadolle
Präsident